Konnektor, TI-Gateway, Kartenterminals, SMC-B, eHBA — wir richten die TI-Anbindung für Praxen in Nordhausen, Sondershausen, Bleicherode und im Eichsfeld ein. Ohne Unterbrechung des Praxisbetriebs.
Die Telematikinfrastruktur ist seit Jahren Pflicht — und trotzdem rufen uns regelmäßig Praxen aus Nordhausen und der Region an, bei denen eine Komponente streikt, abgelaufen ist oder nie sauber eingerichtet wurde. Das ist kein Vorwurf: Die TI ist komplex, die Zuständigkeiten sind auf KV, Kartenherausgeber und PVS-Hersteller verteilt, und niemand erklärt einem, was eigentlich mit was zusammenhängt.
Die TI ist kein Selbstzweck. Sie ist der Unterbau für eAU, eRezept, ePA, KIM und alles, was in den nächsten Jahren noch dazukommt. Wenn der Konnektor steht, hat man Ruhe — wenn nicht, steht im Zweifel der ganze Praxisbetrieb.
Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur besteht aus mehreren Bausteinen, die ineinandergreifen. Fehlt einer — läuft nichts.
Baut die verschlüsselte VPN-Verbindung ins TI-Netz auf und kryptografisch ab. Entweder als Hardware-Box vor Ort (Konnektor) oder als Cloud-Dienst im Rechenzentrum (TI-Gateway).
Pflicht — Herzstück der TI-AnbindungLesen die eGK der Patienten ein, nehmen den eHBA des Behandlers auf und halten die SMC-B bereit. Nur von der gematik zugelassene Modelle (Ingenico, Cherry, Worldline) sind erlaubt.
Mind. 1 pro BehandlungszimmerDie Smartcard Ihrer Betriebsstätte — weist die Praxis gegenüber der TI aus. Wird beim Vertrauensdienst der KV beantragt. Eine Praxis, eine SMC-B (Ausnahmen bei MVZ).
Antrag rechtzeitig stellen — Wochen VorlaufPersonengebundener Ausweis jedes Arztes. Nötig für qualifizierte elektronische Signaturen — eRezepte, eArztbriefe, eAU. Beantragt bei der Landesärztekammer.
Für jeden Behandler einzeln — 2–8 Wochen BearbeitungszeitIhr Praxisverwaltungssystem muss die TI-Schnittstellen unterstützen und aktuell gewartet sein. CGM M1 Pro, MEDISTAR, turbomed, isynet — wir kennen alle gängigen Systeme.
Updates nicht verpassen — PVS und TI müssen harmonierenOhne ordentliche Leitung nützt der beste Konnektor nichts. Ein Punkt, der gerade in ländlichen Lagen rund um Heiligenstadt oder Bleicherode nicht trivial ist.
Min. 16 Mbit/s — Backup-Leitung empfohlenMit der TI 2.0 wandert die Verbindung schrittweise in zertifizierte Rechenzentren. Ob das für Ihre Praxis jetzt schon sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab — wir beraten ohne Schönrechnerei.
Hardware-Box vor Ort im Serverraum oder neben dem Router
TI-Funktion im Rechenzentrum, nur kleiner Konzentrator vor Ort
Die eHealth-Kartenterminals in Ihrer Praxis leisten mehr als nur eGK-Lesen. Sie sind das zentrale Interface zwischen Patient, Behandler und TI-Netz.
In den meisten Praxen reicht ein stationäres Terminal am Empfang plus ein bis zwei mobile Terminals in Behandlungszimmern. Zahnarztpraxen mit mehreren Behandlungseinheiten brauchen oft mehr.
Wichtig: Nur von der gematik zugelassene Terminals sind erlaubt. Ingenico, Cherry und Worldline sind Standard — wir bestellen und konfigurieren die passenden Modelle für Ihre Praxis.
Die SMC-B ist die Smartcard Ihrer Betriebsstätte — eine Praxis, eine Karte. Sie beantragen sie beim Vertrauensdienst Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Nach Erhalt muss die Freischaltung mit einem PIN-Brief abgeschlossen werden — ohne das nützt die Karte nichts.
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist personengebunden. Jede Ärztin und jeder Arzt, der rechtssichere elektronische Signaturen leisten muss, braucht einen eigenen — also auch angestellte Ärzte, nicht nur Praxisinhaber. Ohne eHBA können keine eRezepte signiert werden.
Beantragt wird der eHBA bei der zuständigen Landesärztekammer. Die Bearbeitung dauert je nach Bundesland zwei bis acht Wochen — das ist der häufigste Engpass bei der TI-Einrichtung. Planen Sie das ein, gerade bei Neueinstellungen.
Wer einmal sauber angebunden ist, hat es bei jeder neuen Anwendung leichter — die TI-Anwendungen wachsen jedes Quartal.
Elektronisches Rezept über die TI — signiert mit eHBA, eingelöst in der Apotheke über die gematik-Plattform. Ersetzt das rosa Zettel-Rezept vollständig.
PflichtAU-Bescheinigung direkt vom PVS über KIM an die Krankenkasse — kein Papierausdruck für den Arbeitgeber mehr nötig.
PflichtPrüfung der Versicherungsstammdaten beim Praxisbesuch — online gegen die TI, statt nur auf der Karte. Pflicht bei jedem Quartalsbeginn.
PflichtVerschlüsselter Nachrichtendienst für Arztbriefe, Befunde und eAU zwischen Leistungserbringern. Ersetzt Fax und klassische E-Mail im Gesundheitswesen.
PflichtSeit 2025 Opt-out — jeder gesetzlich Versicherte hat automatisch eine ePA. Praxen sind verpflichtet, Befunde einzustellen wenn der Patient nicht widerspricht.
PflichtElektronischer Medikationsplan und Notfalldatensatz auf der eGK — abrufbar über das Kartenterminal für alle autorisierten Behandler.
Wachsend genutztDie TI 2.0 ist der größte technische Umbau seit Einführung der TI. Für Praxen bedeutet das: weniger Hardware, mehr Abhängigkeit vom Internet.
Der Anschluss an die Telematikinfrastruktur folgt einer festen Reihenfolge — wer die Reihenfolge falsch angeht, wartet wochenlang auf fehlende Karten.
Wir schauen uns Konnektor, PVS, Netzwerk und Kartenterminals an — und sagen Ihnen was ausläuft, was fehlt, was passt. Schriftlich mit Zeitplan.
SMC-B bei der KV, eHBA bei der Landesärztekammer — wir übernehmen den Papierkram und behalten die Laufzeiten im Blick.
⏱ 2–8 Wochen Vorlauf einplanenKonnektor oder TI-Gateway anschließen, Kartenterminals konfigurieren, PVS-Schnittstellen einrichten — außerhalb der Sprechzeiten, ohne Praxisausfall.
Echte Karten, echter Testlauf aller TI-Anwendungen. Team-Schulung und schriftliche Kurzanleitung — plus direkter Kontakt wenn danach Fragen auftauchen.
Die TI-Pauschale der KBV deckt einen Teil der Kosten ab — ob sie reicht, hängt von Praxisgröße und Ausstattung ab. Wir rechnen das ehrlich durch.
Wir kommen vorbei, schauen uns Konnektor, Kartenterminals und PVS an — und sagen Ihnen ehrlich, was für 2026 nötig ist, was ausläuft und was Sie sich sparen können.