Steht der Domaincontroller still, kommt morgens keiner an seinen Arbeitsplatz. Wir bauen und betreuen Windows-Server-Umgebungen für KMU in Nordthüringen – inklusive Hyper-V-Virtualisierung, Active Directory und Monitoring.
Server-Infrastruktur ist das Rückgrat im Büro. Wir betreuen KMU in Nordhausen, Sondershausen, Bleicherode und der Region Nordthüringen – kein Glamour, sondern Infrastruktur, die läuft.
Mehrere virtuelle Server auf einem leistungsfähigen Host. Weniger Hardware, weniger Strom, mehr Flexibilität – neue VMs entstehen in einer Stunde statt in einer Woche.
Zentrale Benutzerverwaltung, Berechtigungen, DNS und Gruppenrichtlinien. Wer darf was – geregelt, nachvollziehbar, sauber strukturiert.
Laufender Betrieb mit Überwachung von CPU, RAM, Festplatten, RAID, Backup und Patches. Störungen sehen wir, bevor Sie es merken.
Vor zehn Jahren stand in jedem Serverraum eine Reihe physischer Server: einer für Active Directory, einer für Dateifreigaben, einer für die Datenbank, einer als Mailserver. Jede Anwendung auf eigener Hardware – das frisst Platz, Strom, Lizenz und Administration.
Heute laufen dieselben Dienste als VMs auf ein bis zwei Host-Servern. Ein Server mit 128 GB RAM trägt locker fünf bis acht VMs, je nach Auslastung. Damit sinkt der Platzbedarf im Rack, die Stromrechnung wird kleiner, und Sie haben weniger eigene Hardware zu pflegen. Wir setzen bei KMU standardmäßig auf Hyper-V – Microsoft liefert es mit jedem Windows Server mit, die Lizenzierung ist einfacher als bei VMware, und das Werkzeug reicht für 90 Prozent der Anforderungen im Mittelstand.
Unverbindlich beraten lassenBrauchen Sie einen neuen Server, klicken wir eine VM zusammen. Keine neue Hardware bestellen, keine Lieferzeit, kein Schraubertag. Ein neuer Fileserver oder ein Testsystem ist in einer Stunde da.
VMs lassen sich zwischen Hosts verschieben. Steht ein Host für Updates an, wandern die virtuellen Server live auf den zweiten Host. Niemand merkt es. Bei Cluster mit Ausfallsicherheit übernehmen die anderen Hosts automatisch.
Statt fünf physische Server brauchen Sie ein oder zwei Hosts. Weniger Stromverbrauch, weniger Platz, weniger Wartung. Bei einem typischen Hardware-Tausch alle fünf bis sieben Jahre summiert sich das erheblich.
Bei einem mittelständischen Betrieb in der Region haben wir fünf alte physische Server auf zwei Hyper-V-Hosts migriert. Davor lief jeder Dienst auf eigener Hardware, die Geräte waren zwischen sechs und neun Jahre alt, eines davon fiel jeden zweiten Monat mit Festplattenfehlern auf.
Nach der Migration: zwei Hosts im Cluster, alle Dienste als VMs, automatischer Failover bei Ausfall eines Hosts. Die CPU-Auslastung der alten Maschinen lag im Schnitt bei 8 Prozent – die neuen Hosts laufen bei 35 Prozent und haben Reserven. Stromverbrauch im Serverraum deutlich runter, Platzbedarf halbiert.
Eine Server-Infrastruktur baut man nicht einmal und vergisst sie dann. Wir machen das in vier Bereichen.
Wir überwachen CPU-Auslastung, RAM, Festplatten, RAID-Status, Backup-Erfolg und Patches. Wenn eine Festplatte im RAID ausfällt, bekommen wir das mit – und tauschen sie, bevor die zweite stirbt. Ohne Monitoring sehen Sie Störungen erst, wenn der Anwender anruft. Das ist zu spät.
Updates für Windows Server, für die Hypervisor-Schicht, für die Anwendungen. Patches kommen monatlich, manchmal öfter. Wir prüfen sie, spielen sie kontrolliert ein – und wenn etwas schiefgeht, gibt es einen Fallback über Backup oder Snapshot. Updates einfach automatisch laufen lassen raten wir ab, schon gar nicht im Produktivbetrieb.
Drei Kopien, zwei verschiedene Medien, eine außerhalb des Hauses. Das ist die 3-2-1-Regel, und sie gilt unverändert. Wir prüfen Backups regelmäßig durch echte Restores, nicht nur durch grüne Häkchen im Backup-Tool. Sicherungen, die nie zurückgespielt wurden, sind keine Sicherungen.
Benutzer anlegen, Berechtigungen anpassen, neue Geräte ins AD nehmen, alte Konten deaktivieren. Das macht entweder Ihr interner Admin – oder wir, im Rahmen eines IT-Service-Vertrages. Beides funktioniert, wir richten uns nach Ihnen.
Active Directory, Exchange-Anbindung und die meisten Branchenlösungen laufen auf Windows Server. Standard-Lizenz deckt zwei VMs ab, Datacenter erlaubt unbegrenzt viele VMs – ab einer gewissen Größe das günstigere Modell.
Als Reverse Proxy, für Monitoring, als VPN-Endpunkt oder für Webanwendungen ist Linux die bessere Wahl. Beide Betriebssysteme leben auf demselben Hyper-V-Host nebeneinander – kein Problem.
Unsere Empfehlung für KMU bis ungefähr 30 Mitarbeiter: Active Directory und Fileserver bleiben lokal auf eigener Hardware, Mail und Dokumentenablage gehen in die Cloud, Backup landet im eigenen Haus mit Offsite-Kopie. Eigene Hardware im Serverraum gibt volle Kontrolle, die Investition ist einmalig, Zugriffe im LAN sind schnell. Active Directory in der Cloud bringt für ein KMU mehr Komplexität als Nutzen. Cloud-Dienste wie Azure passen dort, wo Sie Skalierbarkeit auf Knopfdruck brauchen oder Standorte verteilt sind. In den meisten KMU in Nordhausen, Heiligenstadt und Eichsfeld ist der hybride Mittelweg die richtige Lösung.