Ein Thema, das viele Praxen aktuell beschäftigt, ohne dass immer klar ist, was konkret zu tun ist: Die Sicherheitszertifikate der bisherigen TI-Konnektoren laufen herstellerabhängig aus, und die gematik treibt parallel mit TI 2.0 eine neue, software-basierte Zugangsarchitektur zur Telematikinfrastruktur voran. Wir sorgen dafür, dass Ihre Praxis rechtzeitig und ohne Hektik vorbereitet ist.
Was TI 2.0 verändert
Bislang läuft die Anbindung an die Telematikinfrastruktur über einen physischen Hardware-Konnektor, der in der Praxis steht und die Verbindung zu Kartenterminals, KIM-Postfach und zentralen TI-Diensten herstellt. Mit TI 2.0 verlagert die gematik diese Funktion zunehmend auf softwarebasierte TI-Gateways, die zentral in gesicherten Rechenzentren betrieben werden. Für Praxen bedeutet das langfristig weniger Wartungsaufwand vor Ort und mehr Flexibilität, aber auch eine grundlegend andere technische Architektur als bisher gewohnt.
Warum der Konnektor-Tausch überhaupt nötig wird
Die in den aktuellen Konnektoren verbauten Sicherheitszertifikate – oft von spezialisierten Anbietern wie Secunet oder anderen TI-Komponenten-Herstellern – sind zeitlich befristet. Läuft ein solches Zertifikat ab, verliert der Konnektor seine gültige Anbindung an die TI, und Dienste wie das Auslesen der Versichertenkarte, der KIM-Versand oder der Zugriff auf die elektronische Patientenakte funktionieren nicht mehr, bis ein Software-Update oder Hardware-Tausch erfolgt ist. Je nach Hersteller und Modell laufen diese Zertifikate zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus – ein pauschales Datum für alle Praxen gibt es nicht.
So gehen wir das Thema für Ihre Praxis an
Zunächst prüfen wir, welches Konnektor-Modell in Ihrer Praxis verbaut ist und wann das zugehörige Sicherheitszertifikat ausläuft. Auf dieser Basis planen wir den Zeitpunkt für die notwendige Maßnahme – sei es ein Software-Update, ein Hardware-Tausch oder perspektivisch der Umstieg auf ein TI-Gateway-Modell, sobald dieses für Ihre Praxissoftware verfügbar und sinnvoll ist. Wichtig ist, frühzeitig zu handeln, statt erst zu reagieren, wenn TI-Dienste bereits ausgefallen sind.
Für wen das Thema besonders relevant ist
Nicht nur klassische Arztpraxen sind betroffen: Auch Psychotherapeuten und andere an die TI angebundene Leistungserbringer im Gesundheitswesen müssen ihre Konnektor-Situation im Blick behalten. Gerade bei Praxen mit älteren Konnektor-Generationen lohnt sich eine frühzeitige Prüfung, um nicht kurzfristig unter Zeitdruck zu geraten.
Häufige Fragen zu TI 2.0 und Konnektor-Tausch
Über die häufigsten Fragen hinaus halten wir Sie zu weiteren TI-Themen auf dem Laufenden, etwa zu neuen gematik-Vorgaben oder Änderungen bei der elektronischen Patientenakte, die für Ihre Praxis relevant werden könnten.